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Freitag, 11. Februar 2011

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Wir befinden uns im Jahr 2311.

Die Großmutter sitzt in ihrem Sessel und liest,
da stürmen ihre beiden Enkel Julia und Tobias in das Zimmer.

Julia:

Oma, wir haben heute in der Schule etwas gehört, dass können wir nicht glauben. Unsere Lehrerin erzählte, dass Tiere vor 300 Jahren ganz entsetzlich behandelt wurden und, dass dies von den meisten Menschen als ganz normal angesehen wurde.

Tobias:

Nee, das kann doch sicherlich nicht stimmen?

Großmutter:

Ihr Lieben, das ist schon richtig. Tiere wurden nicht immer als gleichberechtigte Mitlebewesen angesehen und behandelt. In der heutigen Zeit leben alle Tiere in Freiheit. Und wer ein Tier quält oder sogar tötet, der wird ebenso bestraft als hätte er einen Menschen getötet. Doch es gab auch Zeiten, da war dies tatsächlich ganz anders!

Tobias:

Bitte, Oma, erzähl uns davon mehr!!!


Großmutter:

Oje Kinder, da sprecht ihr ein entsetzliches Kapitel in der Menschheitsgeschichte an, für das man sich eigentlich nur noch schämen kann. Was wurde dort unseren Freunden alles angetan, eigentlich wollte ich euch davon erst erzählen, wenn ihr älter seid…

Tiere wurden vor vielen Jahren sehr grausam behandelt, sie hatten kaum Rechte, was dazu führte, dass sie in schrecklicher Gefangenschaft leben mussten.

Kinder hielten sie in kleinen Käfigen in ihren Zimmern gefangen, sie wurden zur reinen Belustigung für die Menschen dressiert, im Wald gejagt und getötet, man folterte sie zu Tode, weil man glaubte, auf diesem Weg irgendwelche Erkenntnisse für die medizinische Forschung zu gewinnen…

und, ich mag es euch kaum erzählen, - Milliarden Tiere wurden unter den schlimmsten Bedingungen, die ihr euch vorstellen könnt, in riesigen Tiergefängnissen eingesperrt und dann barbarisch getötet. Sie dienten den Menschen als Nahrung, weil man früher glaubte, dass tierische Lebensmittel gesund seien.


Julia:

Nein, das kann ich nicht glauben!!! So grausam und dumm können doch Menschen nicht gewesen sein.

Tobias:

Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Wussten denn die Menschen damals nicht, wie wunderbar Tiere sind, dass sie klug sind, dass sie Gefühle haben, dass sie sogar in vielen Bereichen uns Menschen überlegen sind? Sie sind doch unsere Freunde! Wie konnte man denn auf die Idee kommen, ihnen vorsätzlich wehzutun oder sie einfach aufzuessen, mich schüttelt es so, wenn ich nur daran denke…

Großmutter:

Es gab zwar auch schon einige wenige Menschen, die so dachten wie wir heute und Tiere auch gut behandelten, aber die Mehrheit sah Tiere als reine Ware an, deren Produkte gut schmeckten, billig waren und mit denen man viel Geld verdienen konnte.

Julia:

Aber hat denn keiner was getan?

Wie konnten denn die Menschen das so hinnehmen ohne etwas gegen dieses unglaubliche Unrecht zu unternehmen?

Großmutter:

Diese Frage kann ich dir leider auch nicht beantworten. Auch mir ist es unbegreiflich, dass es so lange gedauert hat, bis die Menschen endlich begriffen hatten, was sie den Tieren angetan haben.

Vielleicht lag es daran, dass viele Menschen nicht informiert waren oder ich vermute eher, dass sie sich gar nicht informieren lassen wollten. Sie lebten in ihrer heilen Welt und schauten nicht über den Tellerrand. Fleisch, Milch, Eier wollten sie möglichst billig einkaufen, da nahmen sie Tierleid einfach hin. Ihre Gesundheit war ihnen viel wichtiger als das Leben der Tiere. Deswegen akzeptierten sie so lange Tierversuche, indem sie sich von Menschen, die mit diesem Tierleid Geld verdienten oder Karriere machten, wissenschaftlichen Unsinn einreden ließen.

Es gab aber auch Menschen, die sich für die Tiere einsetzten. Diese wurden aber oft belächelt und verspottet. Man nahm sie oft nicht ernst, obwohl sie den meisten Menschen moralisch weit überlegen waren.

Tobias:

Das verstehe ich nicht, die Menschen, die damals schon so aufgeklärt wie wir heute sind, die wurden auch noch verspottet???

Großmutter:

So war es, diese Menschen hatten es wirklich nicht einfach, einmal mussten sie es ertragen in einer Zeit zu leben, in der viele Tiere brutal und grausam ausgebeutet wurden. Viele Menschen sind an diesem Tierleid psychisch fast zugrunde gegangen, weil sie so ohnmächtig waren und dann mussten sie noch gegen die Einstellung der anderen Menschen ankämpfen. Schlimm war dann auch noch, dass sich viele Menschen, die sich für Tiere eingesetzt haben, untereinander bekämpften, anstatt sich zu verbünden und zusammenzuarbeiten.

Die Wende für unsere Tiere kam aber dann, als man in Kindergärten und Schulen nach vielen Widerständen endlich begann, Kinder und Jugendliche über die Hintergründe des Tierleids aufzuklären, um sie für die Bedürfnisse der Tiere zu sensibilisieren.

Julia:

Dass ist wirklich schlimm, was du uns da erzählt hast, einfach entsetzlich!!!

Ich bin so glücklich, dass ich in der heutigen Zeit lebe und nicht im Jahr 2011!!!


Und ich bin so froh und dankbar,
dass es damals Menschen gab, die sich für die Rechte der Tiere eingesetzt haben.

Denn sonst würden die Tiere heute,
im Jahr 2311 immer noch so schrecklich leiden müssen wie früher.


http://www.manuelagaiswinkler.com/tierschutz/
Danke an meine liebe -Internet-Freundin Manuela ♥

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