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Freitag, 1. Juli 2011

Vertrauen auf Gott

Wie können Eltern Vertrauen entwickeln?

Sri Chinmoy: Lasst uns praktisch sein. Bringt es uns irgendetwas, wenn wir uns Sorgen machen? Nein! Wir quälen uns nur selbst. Viele Eltern sorgen sich zum Beispiel um ihre Kinder. Es ist natürlich, dass ihnen das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt, doch wenn sie sich tagein, tagaus Sorgen machen, werden diese Sorgen selbst zu einer ungöttlichen Kraft in ihrem Leben werden.
Die Eltern sollten sich bewusst machen, dass ihre Kinder noch vor wenigen Jahren in ihrem Leben gar nicht existierten. Sie sind wie Blüten, die sie von einem Baum gepflückt haben. Aber sie werden sie nicht für immer behalten. Wir können nur etwas unser eigen nennen, das für immer bei uns bleiben wird. Eltern sollten fühlen, dass sie ihre Kinder dem Supreme gegeben haben, und dass Er die Verantwortung für ihr Leben übernommen hat. Auf diese Weise können sie aufhören, sich um sie zu sorgen. Eltern sind zu hundert Prozent dafür verantwortlich, ihren Kindern, die ihnen mehr am Herzen liegen als alles andere, ihr Wohlwollen entgegenzubringen. Doch sich Sorgen zu machen, hilft in keinster Weise.
Wir machen uns Sorgen, weil wir nicht wissen, was morgen oder sogar im nächsten Augenblick mit uns geschehen wird. Doch wir sollten fühlen, dass Gott nicht nur weiß, was für uns das Beste ist, sondern dass Er zu Seiner auserwählten Stunde auch tun wird, was das Beste für uns ist. Wenn wir fühlen können, dass wir das Instrument sind und Er der Handelnde, werden wir uns keine Sorgen machen.
Aus dem Buch: Schwingen der Freude, von Sri Chinmoy

Wie unterscheiden sich göttliches und menschliches Vertrauen?

Sri Chinmoy: Göttliches Vertrauen sagt: Wenn ich etwas kann, dann deshalb, weil Gott in mir ist. Sonst wäre ich dazu nicht fähig. Ich habe es nur mit Weisheit, Licht und Wonne zu tun, denn Gott ist meine Quelle. Wenn ein Kind weiß, dass seine Eltern reich sind, ist es zuversichtlich. Wenn wir fühlen, dass Gott, der unsere Mutter und unser Vater ist, unendlichen spirituellen Reichtum besitzt, dann haben wir echtes Vertrauen – wir haben inneren Frieden. Wahres Vertrauen erhalten wir, wenn wir die Quelle in uns sehen.
Menschliches Vertrauen ist kein wirkliches Vertrauen. Wir sagen zwar, wir hätten Vertrauen, doch innerlich wissen wir, dass wir damit nur angeben. Wenn wir aufrichtig sind, erkennen wir, dass wir nur versuchen, andere zum Narren zu halten. Wenn wir göttliches Vertrauen haben, täuschen wir niemanden, weil wir dann wissen, dass unsere Quelle der Supreme ist, der alles besitzt. Deshalb sind wir zuversichtlich. Wir wissen, wenn wir eins mit Ihm werden, wird Er uns all Seinen Reichtum in grenzenlosem Ausmaß zur Verfügung stellen.
Aus dem Buch: Schwingen der Freude, von Sri Chinmoy

Wie können wir Vertrauen erlangen?

Sri Chinmoy: Das Herz ist die Mutter – die Mutter von Liebe, Zuneigung, Licht, Geduld und Vergebung. Sobald wir wirklich fühlen, dass das Herz all diese göttlichen Eigenschaften verkörpert, werden wir in der Lage sein, das Vertrauen des Herzens sehr schnell, wirkungsvoll und fruchtbar in den Verstand zu bringen.
Wir müssen den Verstand als ein rastloses Kind betrachten, das ohne Weisheit und Reife ist, und das Herz als die Mutter, die alle göttlichen Eigenschaften in sich trägt. Natürlich kann das Kind alles, was die Mutter besitzt, für sich beanspruchen, denn die Mutter ist bereit, all ihre Besitztümer dem Kind zu geben. Wenn wir also an das Herz denken, sollten wir uns die göttliche Mutter vorstellen, deren unbegrenzte Eigenschaften in das Kind einströmen, während sie es unterweist. Dann wird das Vertrauen des Herzens wie ein Fluss von selbst in den Verstand fließen.
Aus dem Buch: Schwingen der Freude, von Sri Chinmoy

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